Safran Fälschung:

Die Tatsache, dass Safran zum Teil ähnlich teuer ist wie Gold, brachte die Menschen schon immer dazu, auch Fälschungen auf den Markt zu bringen. Um wirklich guten und vor allem qualitativ hochwertigen, echten Safran zu bekommen, sollten Sie beim Einkauf vorsichtig sein!

Deshalb sollten Sie Safran am besten immer nur in Fäden kaufen, denn nur so können Sie sehen, ob es sich wirklich um den echten Safran handelt oder nicht.

 

Gemahlene Safran - Pulver Safran:

Bei gemahlenem  Safran  kann es sich um Kurkuma Färbedistel handeln, oder der Safran kann mit Zucker und Salz gestreckt und schwerer gemacht worden sein. Dadurch wird er zwar auch gelb gefärbt, enthält aber kein typisches Safran-Aroma.

Beachten Sie beim Kauf von Safranfäden auch, ob die Fäden die typische Form von Safranfäden haben und nicht zusammengeklebt sind oder ob es sich eher um eingerollte Blätter handelt.

Sollten die Fäden zusammengeklebt sein, dann ist der Safran mit Cola oder Salzwasser besprüht worden. Auf diese Weise kann er bis zu 10 % schwerer gemacht werden.

 

Safran in Safran Basar:

Auf Safranbasar kann man dem Händler vertrauen, wenn er einen Test mit Wasser und Natron macht. Hierbei färbt echter Safran gelb aus, eine Fälschung verfärbt das Wasser dagegen in ein trübes Rot!

Eine weitere Fälschungsmethode beim Safran ist die sogenannte Herkunftsfälschung. Dabei wird z.B. sehr oft Iranischer Safran als Spanischer Safran und Spanischer Safran als Kaschmir-Safran deklariert. Dies geschieht vor allem aus Kostengründen, da Iranischer Safran auf Grund niedrigerer Produktionskosten nur halb soviel kostet wie Spanischer Safran.

 

Aber das heißt nicht, dass der Persische Safran schlechter ist als Spanischer Safran, im Gegenteil: Der Persische Safran, den wir aus Gonabad und Ghaen (Ghayen) importieren, hat eine wesentlich höhere Qualität als Spanischer Safran.

 

Safran im Vergleich:

Der Spanische Coupe Safran erreicht lt. ISO-Norm 3632-2

- eine Färbekraft, Crocin, von ca. 190

- ein Aroma, Safranel, von ca. 39 

- eine Bitterkeit, Picrocrocin, von ca. 70

 

Der Persische Safran (Pushal) hat lt. ISO-Norm 3632-2 meistens

- eine Färbekraft, Crocin, von ca. 225

- ein Aroma, Safranel, von ca. 50

- eine Bitterkeit, Picrocrocin, von ca. 85.

 

Und der Persische Negin und Sargol erreichen noch höhere Werte. Der Grund liegt lediglich darin, dass im Gebiet Gonabad und Ghaen (Ghayen) der Niederschlag oftmals ausbleibt.

 

Zudem herrschen im Sommer sehr hohe und im Winter sehr niedrige Temperaturen (Niederschlag im Jahr ca. 250 ml pro m²). In Gonabad und Ghaen (Ghayen) werden die Safranfelder zweimal vor der Ernte und einmal nach der Ernte bewässert. Da die Safranzwiebeln wenig Wasser bekommen, aber doch keine Dürre erleiden, haben sie eine sehr hohe Farbkraft, ein kräftiges Aroma und Bitterkeit.

 

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, welchen Safran er kauft.